NEXAFORGE3D
Kann man ein Ersatzteil mit 3D-Druck nachbauen?
Oft ja – aber nicht jedes Teil sollte einfach kopiert und aus Kunststoff gedruckt werden. Entscheidend sind Funktion, Belastung, Temperatur, Umgebung und vorhandene Geometrie.
01Funktion prüfenWas macht das Teil und welche Kräfte oder Temperaturen treten auf?
02Geometrie erfassenMaße, Fotos, Scan oder vorhandene Dateien bilden die Grundlage.
03Material wählenDas Material wird nach dem Einsatz gewählt – nicht nur nach Druckbarkeit.
04Prototyp testenPassung und Funktion können vor einer finalen Version überprüft werden.
Nicht jede Anwendung ist sinnvoll:
Sicherheitsrelevante oder hoch belastete Komponenten können andere Fertigungsverfahren oder Werkstoffe erfordern. In solchen Fällen sollte 3D-Druck nicht allein deshalb eingesetzt werden, weil er technisch möglich wäre.