3D-Scan
Mit einem 3D-Scan wird die reale Geometrie eines vorhandenen Objekts digital erfasst. So entsteht eine präzise Grundlage für Dokumentation, Anpassungen oder die Rekonstruktion eines Bauteils.
Digitalisieren
Komplexe Konturen und Freiformflächen erfassen, die mit Handmessmitteln nur schwer vollständig zu beschreiben sind.
Dokumentieren
Bestehende Geometrien digital sichern und als Referenz für weitere Arbeitsschritte nutzen.
Weiterverarbeiten
Scandaten als Ausgangspunkt für CAD, Anpassungen, Reproduktion oder Qualitätsvergleich einsetzen.
Was beeinflusst die Scanqualität?
Oberfläche, Farbe, Größe, Zugänglichkeit und Geometrie eines Bauteils bestimmen die geeignete Scanstrategie. Sehr glänzende, transparente oder tiefschwarze Oberflächen können zusätzliche Vorbereitung erfordern.
3D-Scan muss nicht technisch aussehen.
Neben Bauteilen lassen sich auch organische Formen digital erfassen. So können beispielsweise Kopf- und Körperformen als Grundlage für Büsten, Miniaturen, Masken, Kostümteile oder individuell angepasste Geometrien genutzt werden.
Bei Personenscans steht die möglichst natürliche Form im Vordergrund. Für technische Maßprüfung gelten andere Anforderungen als bei einem Erinnerungsmodell oder einer passgenauen Form.
Häufige Fragen zum 3D-Scan
Ist ein 3D-Scan automatisch eine CAD-Datei?
Nein. Ein Scan beschreibt zunächst die Oberfläche als Mesh bzw. Punktdaten. Für ein konstruktiv bearbeitbares Modell ist häufig eine zusätzliche CAD-Rekonstruktion sinnvoll.
Welche Objekte lassen sich scannen?
Viele technische Bauteile und komplexe Formen lassen sich gut erfassen. Oberfläche, Größe, Hinterschneidungen und Zugänglichkeit beeinflussen den Aufwand.
Muss das Original eingeschickt werden?
Für einen vollständigen Scan ist das reale Objekt in der Regel erforderlich. Vorab reichen Fotos und ungefähre Maße, um die Machbarkeit einzuschätzen.
Vom Objekt zur nutzbaren Konstruktion.
Auf Wunsch kann der Scan direkt als Grundlage für die Rekonstruktion eines technisch weiterverwendbaren Modells dienen.