3D-Scan oder Reverse Engineering?
Ein häufiger Irrtum: Ein 3D-Scan sei automatisch eine fertige CAD-Datei. Tatsächlich sind Scan und Reverse Engineering zwei unterschiedliche Arbeitsschritte.
Die reale Oberfläche erfassen.
Der Scanner erzeugt digitale Messdaten der sichtbaren Oberfläche. Das Ergebnis ist typischerweise ein Punkt- oder Dreiecksnetz und bildet auch kleine Unebenheiten, Verschleiß oder Fertigungsspuren mit ab.
Die Konstruktion neu aufbauen.
Aus Scan und Messdaten werden funktionale Flächen, Bohrungen, Achsen, Radien und andere konstruktive Merkmale als sauberes CAD-Modell rekonstruiert.
Wann reicht ein Scan?
Wenn eine Oberflächenkopie, Visualisierung, Dokumentation oder ein organisches Modell benötigt wird, kann das Mesh bereits das gewünschte Ergebnis sein. Für technische Änderungen und parametrische Weiterverwendung ist häufig CAD-Rekonstruktion sinnvoll.